Heute im Wald!

Trotz der nebligen Aussichten und der nicht optimalen Zeit konnten wir interessierte Gäste zur Waldbegehung begrüßen.

In ruhiger und bestimmter Atmosphäre konnten wir den Beweggrund der Bürgerinitiative vor Ort erklären. Besonders jetzt, da das Laub fällt, erkennt man wie wenig Schutz der vorhandene Waldstreifen leisten kann.

Mit viel Engagement haben sich die Teilnehmer mit dem Wald und seiner besonderen Funktion auseinandergesetzt.

Wir führten Gespräche mit: Andread Krahl MdL, (B90/Die Grünen), der extra aus Weilheim angereist war. Mit ihm kamen Cathrin Henke (Landratskandidatin), Judith Bogner (Kreissprecherin) und Fr. Dr. Susanne Abel.

Aus Waldkraiburg durften wir begrüßen: Stadtrat Harald Jungbauer (CSU), Bürgermeisterkandidat Wolfgang Nadvornik (CSU) und Stephanie Pollmann (CSU).

Jürgen Zabelt (SPD und Waldbadfreunde Waldkraiburg), dem Waldkraiburg ebenso am Herzen liegt.

Lisa Sieber (Kreisvorsitzende ÖDP), und Jutta Klein (ÖDP), die wir von Anfang an als Unterstützer der Bürgerinitiative an unserer Seite haben, begleiteten uns ebenso.

Die gute Seele des Waldes, Herr Dr. Andreas Zahn (Vorsitzender BUND Naturschutz), lies sich diesen Termin nicht entgehen.

Andreas Krahl im Gespräch mit Irmy Pöschl-Moser


Im Gespräch: Andreas Krahl, Cathrin Henke und Harald Jungbauer

Wolfgang Nadvornik, Stephanie Pollmann, Irmy Pöschl-Moser, Sylvia Keil, Lisa Sieber, Andreas Krahl, Cathrin Henke.

Einführende Worte: Jürgen Zabelt und Irmy Pöschl-Moser

Wolfgang Nadvornik und Judith Bogner

Auf dem Rückweg mit klammen Fingern.

Dr. Andreas Zahn demonstriert gewaltige 20 Meter Abstandsfläche.

Wir danken allen die den Weg in den Wald gefunden haben!

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Waldbegehung mal anders!

Der Herbst ist da und die Bürgerinitiative, Waldkraiburg „Stadt im Grünen?“, lädt zu einer Waldbegehung des Daimlerwaldes entlang der Schilcherlinie ein.

Am Montag den 25. November um 11:00 Uhr, treffen wir uns am Waldeingang an der Daimlerstraße, gegenüber der Firma Esser, zu einem Waldspaziergang.

Wir werden begleitet von Vertretern verschiedener Organisationen und Parteien die uns unterstützen wollen.

Es haben bisher zugesagt: Lisa Sieber Kreisvorsitzende der ÖDP, Catrin Henke Landratskandidatin und Fraktionssprecherin der Grünen Mühldorf, Andreas Krahl Landtagsabgeordneter der Grünen (MdL) und Dr. Andreas Zahn amtierender Vorsitzender BUND Naturschutz.

Vor Ort verschaffen sich alle einen Eindruck warum der Bürgerantrag zum Erhalt der Waldflächen gestellt wurde.

Falls die Stadträte, trotz des Bürgerantrages, nicht auf die Abänderung des Bebauungsplanes/Flächennutzungsplanes verzichten möchten, zählt die Bürgerinitiative auf die Unterstützung der genannten Vertreter und Parteien.

Gemeinsam wollen wir „Schützen was uns schützt“ . Wenn Sie unseren Wald mit uns zusammen erhalten wollen begleiten Sie uns bei diesem kurzem Ausflug.

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Kleines Update

Momentan bewegt sich nicht so viel weil wir auf die Entscheidung des Stadtrates warten. Im Dezember oder Januar wird über den Bürgerantrag entschieden.

Allerdings sind wir nicht untätig. Am Dienstag waren wir bei der Vorstellung des CSU-Bürgermeisterkandidaten im Haus der Kultur. Unsere Sprecherin hat sich bei dieser Gelegenheit bei Herren Nadvornik als Vertreterin der BI vorgestellt.

Gestern Abend waren wir beim Stammtisch der ÖDP. Dort wurde nochmals betont wie wichtig es ist sich als Bürger einzubringen. Ökologie und Ökonomie in Einklang.

Kommunalpolitik bestimmt unser Umfeld und es ist sehr sinnvoll sich dafür zu interessieren. Auch abseits von Diskrepanzen sollte jeder Bürger ein offenes Ohr für die lokale Politik haben.

Heute erschien im „Blickpunkt“ ein Artikel zur Bürgerinitiative. Ich bitte diesen zu beachten. Falls kein Blickpunkt im Postkasten lag, hier der Artikel online: KLICK

Wir versuchen nun auch unsere Facebookseite wiederzubeleben, diese blieb zu lange stumm. Natürlich ist es wie bei den Updates hier, es braucht Zeit und Muse. Ein regelmäßiger Besuch schadet nie. Hier verdienen wir keinen Cent über Werbung oder Tracking.

Zugriffsstatistik: Unsere Seite hatte diesen Monat bisher ca. 8900 Zugriffe.

Wir bleiben dran 😉

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Kleine Infos… ganz lange.

Uninformiert, Unwahrheiten, ökologische Keule am Gartenzaun schwingen, Unverschämt, Aggressiv, Eigeninteresse, dass am Gartenzaun endet.

…und täglich grüßt das Murmeltier.

Die Bürgerinitiative ist nun mal was sie ist, Menschen die etwas wollen oder nicht wollen. Jede Bürgerinitiative steht mehr oder weniger im Fokus, wir versuchen uns ein wenig zu erklären.

Uninformiert und Unwahrheiten?

Im Beitrag von Innsalzach24 vom 11. April 2019, wurde festgehalten:

Bürgermeister Pötzsch: Der Bedarf der Firmen sei unbestreitbar und akut.

Was bedeutet akut in diesem Zusammenhang? Zwischenzeitlich wurde die hintere Fläche im Daimlerwald schon mit mehreren Firmen in Zusammenhang gebracht. Im Gespräch mit einer genannten Firma wurde uns erklärt: „Wegen mir muss kein Wald fallen“. Das haben wir am Abend der Podiumsdiskussion erfahren. Nun sieht es so aus dass „akut“ auch als „nicht ganz so akut bis überhaupt nicht akut“ verstanden werden kann. Wie erklärt sich sonst, dass die vordere Fläche an der Daimlerstraße auf Vorhalt gekauft werden soll um in 5-15 Jahren bebaut zu werden. Gerodet wird immer sofort, auch wenn niemand etwas darauf baut, das sehen wir öfter in Waldkraiburg.

Ebenso stand die Entwicklung, (klingt besser als abholzen), des Daimlerwaldes bis zu den Stadtgrenzen auf dem Plan. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an die Grafik in der Zeitung erinnern, in der der komplette Daimlerwald rot gezeichnet war. Das dortige Wasserschutzgebiet sollte abgewickelt werden.

Unsere Nachfrage beim Wasserwirtschaftsamt ergab dass man auch Trinkwasser in Leitungen über 70-80km nach Waldkraiburg holen könne. Die Waldkraiburger hätten es sofort an der Wasserrechnung gemerkt, aber egal.. ist ja für unsere Industrie.

Beim letzten Mal hörten wir nun: die Stadt tastet das Wasserschutzgebiet nicht an. Wir sind erfreut, allerdings gibt es nichts schriftliches hierzu.

Wir stehen in Kontakt mit verschiedenen Behörden und Vereinen. Insgesamt muss man wirklich erwähnen, egal ob „Untere Naturschutzbehörde“, Wasserwirtschaftsamt, Staatsforsten oder Bund Naturschutz, wir wurden kompetent beraten und mit genauen Informationen versorgt. Alle Institutionen haben sich in ihren Statements für den Erhalt der Flächen ausgesprochen.

ZITAT zum nördlichen Daimlerwald: Waldrechtlich handelt es sich um Wald, der gemäß dem Waldfunktionsplan für die Region Südostoberbayern besondere Bedeutung für den lokalen Klima-, Lärm- und Immissionsschutz sowie für die Naherholung der Bevölkerung hat. Wälder mit solchen Gemeinwohlfunktionen sollen möglichst erhalten werden (Art. 9 Abs. 5 Ziffer 1 BayWaldG).

Wir sind nicht so uninformiert wie wir dargestellt werden. Wir verbreiten Unwahrheiten? Hier kann sich jeder ein eigenes Bild machen und sollte dies auch dringend tun.

Heute lassen wir wieder die Polemikkeule stecken und wünschen einen schönen Sonntag!

Blick über den Daimlerwald, Richtung Nordwesten.

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Nur ein Wald

Wenn wir in entspannter Atmosphäre, wo wäre diese nicht entspannter als im Wald, mit Spaziergängern reden dann merkt man schnell wie dieser grüne Saum Waldkraiburgs zur inneren Zufriedenheit beiträgt.

Hier trifft man Bekannte, ein kurzer Ratsch ist immer drin, oder freut sich über die Kühle des Blätterdaches das uns vor der Sommersonne schützt. Der Alltag kann prima bei einem Spaziergang abperlen. Einfach nur schön!

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Gründung unserer Initiative am Samstag den 7.9.2019.

Am Samstag den 7.9.2019 gründen wir die Bürgerinitiative Waldkraiburg – „Stadt im Grünen?“

Unterstützen Sie uns, jede Stimme zählt.

Stadt im Grünen oder im Grauen, ist die Fragestellung die uns bewegt. Die letzten Waldflächen sollen der Verdichtung und Industrie geopfert werden.

Die Gründung findet in der Taverne Korfu, Berlinerstraße 20, ab 19:00 Uhr, statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für bleibende Lebensqualität.

Ein Baum der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst (Tibetanisches Sprichwort)
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Waldkraiburg macht den Bolsonaro.

Die Unternehmerverbände UWG und CSU haben beschlossen dass Waldkraiburg ohne Wald wesentlich lebenswerter ist. Wie am Freitag in den Waldkraiburg Nachrichten zu lesen war, muss der Daimlerwald komplett weichen.

24 Stadträte sind der Meinung: Waldkraiburg braucht keine Naherholung im Stadtgebiet.

Das Waldgebiet wird aber gerne als Naherholung genutzt. Dort haben schon viele Kinder radeln gelernt oder sich über Eichkatzl gefreut. Während Firmen schon Grundstücke besitzen die unbebaut sind wollen sie noch ein paar mehr. Alles super wenn die Stadträte es genauso sehen.

Traurig!

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Warum gibt es eine BürgerInitiative?

Wir wollen ein kleines Naherholungsgebiet erhalten das für viele Bürger wertvoll ist. Es handelt sich um das kleine Waldstück nördlich der Daimlerstraße. Dieses trennt die Wohnbebauung vom Industriegebiet. Viele nutzen diesen Wald zum Spazierengehen, als Hundetreff, Radeln oder Walken. Naherholung vor der Haustüre.

Immer wieder betont die Stadt den Erhalt der Schilcherlinie. Das ist aber  Augenwischerei, denn der Wald daneben soll dem Gewerbegebiet einverleibt werden. Außerdem will die Stadt eine Straße bauen um den Verkehrslärm nun für jeden erlebbar zu machen. Die Daimlerstraße mit dem immer stärker und damit lauter werdenden Verkehr ist nicht genug.

Der Bürgermeister und der Stadtrat haben beschlossen, dieser Wald muss fallen, am besten bis zur Stadtgrenze.

Die neuen Bemühungen der Stadtentwicklung in Waldkraiburg stehen fest:

Grün raus, Grau rein.

Wer bei Google Maps, Waldkraiburg von oben betrachtet merkt schnell das die Stadtgrenzen eng sind und Industrie, Gewerbe und Einzelhandel sehr viel Stadtgebiet belegen. Es ist aber immer noch nicht genug.

Verdichten nennt sich das neue Thema unserer Stadträte und so will man nicht nur das letzte ungenutzte Grün verschwinden lassen, sondern auch dem Bürger erzählen dass sonst Wohlstand oder die Zukunft Waldkraiburgs auf dem Spiel stehen.

Wenn der letzte Baum umfällt, der dummerweise dachte er sei notwendig, wird man sich wundern dass es immer noch nicht genug ist.

Der ungebrochene Glaube an ein ständiges Mehr an Umsatz und Geld wird uns letztlich die gesunde Zukunft kosten. Ein Blick in alle Nachrichten zeigt dass der Abgrund näher ist als alle glauben wollen. Unsere Kommune lebt aber in einer Seifenblase fernab aller Umweltprobleme. Waldkraiburg braucht auch neuerdings kein Wasserschutzgebiet mehr weil die Industrie wichtiger ist.

Das Wasserschutzgebiet stört die Bauvorhaben und so werden Planspiele gespielt (ISEK).

Wir denken anders, eine Stadt besteht nicht nur aus Industrie und Stadträten, die munter Ansprüche anmelden, sonder auch aus Bürgern.

Kann jemand diese Eingriffe ernsthaft vor der nächsten und übernächsten Generation vertreten?  … oder geht das denken nur von einer Legislaturperiode zu nächsten.

Wird unser Lebensraum zum Luxusgut?

Es stellt stellt sich nun die Frage ob wir endlich etwas dagegen tun.

 

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