Alles Wald!

Gerade kommen wir von einem Waldspaziergang zurück, unter der Leitung von Revierförsterin Monika Löffelmann und Herrn Dr. Andreas Zahn hatte der Bund Naturschutz zu einer Führung im Staatsforst geladen.

Knappe zweieinhalb Stunden erfuhren die Teilnehmer mehr über Forstwirtschaft und Naturschutz, über Totholz und was so alles im und durch das Totholz lebt. Ob Mopsfledermaus oder Specht, die Vielfalt ist groß.

Die forstwirtschaftliche Führung Frau Löffelmanns wurde durch Herrn Dr. Zahn ergänzt, der die Sicht unter den Aspekten des Naturschutzes wiedergab. Hier wurden nicht nur Baumarten erklärt sondern auch die Bedingungen die für verschiedene Arten optimal sind. Auch im Staatsforst ist der Klimawandel angekommen und macht dem heimischen Gehölz zu schaffen. Im Staatsforst muss umgeplant werden um weiter erfolgreiche Holzwirtschaft zu ermöglichen.

Frau Löffelmann freute sich über die bisher größte Zahl an Besuchern bei dieser Veranstaltung. Es war eine sehr angenehme Führung und jeder der Teilnehmer konnte Fragen stellen. Wir denken das der Wald immer mehr in den Mittelpunkt rückt und auch dorthin gehört.

Danke für die tolle Veranstaltung.

Von l.n.r.: Dr. Andreas Zahn (NABU), Revierförsterin Monika Löffelmann (Staatsforst) und Irmy Pöschl-Moser (BI).

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Erfolg?

In einem aktuellen Bericht auf Innsalzach24 wird von einem Erfolg der Bürgerinitiative geschrieben. Hier der Link zum Artikel –> Gegen Abholzung zugunsten der Industrie

Tatsächlich verhält es sich so, dass in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 25. September, ein Meinungsaustausch der Fraktionen zu diesem Thema stattfand. Dort wurde über das Wegfallen der Stichstraße diskutiert, aber es wurde kein Beschluss gefasst.

Wir vermuten auch das nicht alle Stadträte zu diesem Zeitpunkt über den Inhalt des Bürgerantrages Bescheid wussten den wir am gleichen Tag ,vormittags, beim Bürgermeister eingereicht hatten.

Diesen dann, wie nun schon öfter dargestellt, zurückzuziehen ergibt wirklich keinen Sinn. Wie in unserem Beitrag am 26. September, dargestellt können und wollen wir die Unterschreibenden und vor allem die engagierten Unterschrifteinsammlerinnen und Sammler nicht enttäuschen.

Unverständlich warum die Bürgerinitiative deshalb den Bürgerantrag zurückziehen sollte. Zur Erklärung, der Bürgerantrag ist ein Denkanstoß an die Stadt um nochmals die geplanten Rodungen zu stoppen.

Es gibt also keinen bindenden Beschluss dass die Stichstraße entfällt oder der Wald neben der Schilcherlinie stehen bleibt.

Es gibt auch keinen offiziellen Vorschlag der Stadt gegenüber der Bürgerinitiative ob andere Flächen die bereits in der Flächennutzung für Gewerbe geplant wurden als Alternative gesehen werden.

Wir werden an diesem Wochenende noch etwas näher auf andere Fakten eingehen, vor allem für Leser die den Stadtversammlungen nicht folgen konnten und nur auf Pressetexte angewiesen waren.

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Nur ein Wald

Wenn wir in entspannter Atmosphäre, wo wäre diese nicht entspannter als im Wald, mit Spaziergängern reden dann merkt man schnell wie dieser grüne Saum Waldkraiburgs zur inneren Zufriedenheit beiträgt.

Hier trifft man Bekannte, ein kurzer Ratsch ist immer drin, oder freut sich über die Kühle des Blätterdaches das uns vor der Sommersonne schützt. Der Alltag kann prima bei einem Spaziergang abperlen. Einfach nur schön!

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