Auf geht´s

Nach einem durchatmen geht es weiter. Zwischenzeitlich haben haben wir die Pause genutzt und uns weiter vernetzt. Wir waren nicht nur auf verschiedenen Veranstaltungen, die dem momentanen Wahlkampf geschuldet sind, sondern haben auch mit vielen Lokalpolitikern und interessierten Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburgern gesprochen.

Der Tenor war eindeutig: Macht weiter so!

Das tun wir und die Bürgerinitiative läuft wieder auf hochtouren.

Zwischenzeitlich haben wir einen neuen Bürgerantrag erstellt der sich der aktuellen Situation anpasst. Die Unterschriftenlisten liegen an verschiedenen Orten auf und können auch auf unserer Seite heruntergeladen werden um selbst aktiv zu werden. Nur vollständig ausgefüllt, mit Geburtsdatum, werden die Unterschriften von der Stadt anerkannt. Wir konnten noch mehr Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger als Unterzeichner und Vertreter gewinnen.

Unterschriftenlisten liegen aus bei:

Bäckerei Hellberg, Daimlerstraße
Bio am Eck, Kirchenstraße
Schreibspezi, Stadtplatz
Neumaier Schreibwaren, Berliner Straße

Außerdem haben wir Unterstützerinnen und Unterstützer die mit unserer Unterschriftenliste durch Waldkraiburg gehen.
Wir danken allen Beteiligten!

Wir danken auch recht herzlich Jürgen Zabelt, von den Waldbadfreunden, der uns mit Rat und Tat zur Seite steht.

Der Stadtrat hat dem letzten Bürgerantrag widersprochen weil er die Stadt in der Entwicklung einschränkt oder sogar handlungsunfähig machen würde. Wir haben mit der Neuformulierung des Bürgerantrages dieses nun geändert:

Den Erhalt der Waldfläche, Flur-Nr. 660/1, im vollen, gegenwärtigen Zustand. Die in der Planung befindliche Fläche von ca. 1,7 ha., soll zukünftig
nicht zur Bebauung freigegeben werden. Die geplanten Bebauungs- und Erschließungsvorhaben sollen, bis zur Bildung und Beschlussfähigkeit des
neuen Stadtrates zum 01.05.2020, ausgesetzt werden. Im Anschluss daran bitten wir den Stadtrat um eine neuerliche Überprüfung im Ausschuss, mit
dem Ziel die Vorhaben zu stoppen. Wir fordern die Rücknahme der Umänderung des Bebauungsplanes, Flächennutzungsplanes vom 10.12.2019, sowie
die Erhaltung des gegenwärtigen Erscheinungsbildes. Die Funktion des oben genannten Areals als Naherholungsgebiet, Emissionsschutzfläche und
Naturschutzfläche muss auch in Zukunft beibehalten und gewährleistet werden. Im Anschluss könnte dieses Waldstück als Fläche mit besonderer
Funktion für die Abgrenzung zwischen Wohn- und Gewerbegebiet, in den Flächennutzungsplan aufgenommen werden. In Anbetracht weiterer
baulicher Erschließungen, sowie der damit einhergehenden sich verstärkenden Belastungen für Anwohner und Besucher im Waldstück Daimlerstraße, ist diese Maßnahme unabdingbar. Darüber hinaus wäre es in Betracht zu ziehen, den Schutzgürtel und seine derzeit geringe Bewaldung, zu verstärken.
Besagter Schutzgürtel soll sich zukünftig im gleichen Umfang anpassen und mit der Erschließung neuer Flächen im Gewerbegebiet Waldkraiburg-
Nord, wachsen. Die notwendige, wirksame Abgrenzung ist zu gewährleisten.

Ein dichter Baumbestand sieht anders aus und der soll auch noch weichen?

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Alles Wald!

Gerade kommen wir von einem Waldspaziergang zurück, unter der Leitung von Revierförsterin Monika Löffelmann und Herrn Dr. Andreas Zahn hatte der Bund Naturschutz zu einer Führung im Staatsforst geladen.

Knappe zweieinhalb Stunden erfuhren die Teilnehmer mehr über Forstwirtschaft und Naturschutz, über Totholz und was so alles im und durch das Totholz lebt. Ob Mopsfledermaus oder Specht, die Vielfalt ist groß.

Die forstwirtschaftliche Führung Frau Löffelmanns wurde durch Herrn Dr. Zahn ergänzt, der die Sicht unter den Aspekten des Naturschutzes wiedergab. Hier wurden nicht nur Baumarten erklärt sondern auch die Bedingungen die für verschiedene Arten optimal sind. Auch im Staatsforst ist der Klimawandel angekommen und macht dem heimischen Gehölz zu schaffen. Im Staatsforst muss umgeplant werden um weiter erfolgreiche Holzwirtschaft zu ermöglichen.

Frau Löffelmann freute sich über die bisher größte Zahl an Besuchern bei dieser Veranstaltung. Es war eine sehr angenehme Führung und jeder der Teilnehmer konnte Fragen stellen. Wir denken das der Wald immer mehr in den Mittelpunkt rückt und auch dorthin gehört.

Danke für die tolle Veranstaltung.

Von l.n.r.: Dr. Andreas Zahn (NABU), Revierförsterin Monika Löffelmann (Staatsforst) und Irmy Pöschl-Moser (BI).

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