Offener Brief

Wir wurden gebeten einen offenen Brief, der an die Waldkraiburger Nachrichten geschickt wurde, zu veröffentlichen. Wir tun dies gerne:

Waldkraiburger Nachrichten 29.3.2020

Waldkraiburger nehmen Corona-Auszeit am Innkanal statt an den Seen

In Ihrem Artikel berichten Sie über das Glück der Einwohner unserer Stadt, in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen die Erholungsgebiete direkt vor der Haustür zu finden und nicht in die Region schweifen zu müssen, “…. denn das Gute liegt ja so nah“. Das ist wohl wahr! Als hätten sie die Entwicklung vorausgeahnt, versuchen Waldkraiburger Bürger*innen seit vergangenem Sommer den Bürgermeister und den Stadtrat davon zu überzeugen, dass Waldkraiburg seine Naherholungsgebiete dringend braucht, weil sie Reichtum und Erkennungsmerkmal für die Stadt sind und auf diese Weise ihren Beitrag zur Stadtentwicklung leisten. Die wichtige Rolle, die dabei der Daimlerwald und der angrenzende Staatsforst als Naherholungsgebiet spielt, ist seit den Ausgangsbeschränkungen nicht mehr zu übersehen. Nie nahmen so viele junge Waldkraiburger Familien, Rentner, Jogger, Walker, Radler, Spaziergänger und Gassigeher jeden Tag Besitz von diesem Waldstück zwischen Daimlerstraße und Ampfing, das die Stadt in Zukunft für Gewerbe und Industrie ausweisen will. Sie „entwickeln“ ganz von sich aus die Stadt in eine gute Richtung weiter, für ihre lebensnotwendigen Bedürfnisse. Eine bessere Nutzung dieses Waldgebietes kann es nicht geben. Das sollte auch im Stadtrat Respekt und Anerkennung finden, in Zeiten, in denen die Lebensqualität und Freizügigkeit der Menschen auf eine nie dagewesene Weise und auf unabsehbare Zeit eingeschränkt sein wird. Was der angehende Mühldorfer Bürgermeister seinen Wählern versprochen hat, ein neues Naherholungsgebiet im Norden der Stadt und neue Erholungsbereiche, braucht man im Waldkraiburger Norden nicht zu schaffen, sie sind schon vorhanden. Es war nie so wichtig und notwendig wie heute, dass eine Kommune ihre Naherholungsgebiete verantwortungsvoll pflegt und erhält und die Freizeitbedürfnisse der Bürger nicht auf andere Regionen abwälzt, die sich mittlerweile bereits dagegen wehren. In diesem Zusammenhang ist es auch angebracht, das Isek-Konzept von 2016 kritisch zu hinterfragen. Eine Strukturkrise steht bevor, nach der nichts mehr so sein wird wie früher. Es wird in erster Linie um die Begrenzung der schweren Rezessionsschäden gehen und nicht um die Ausweisung von Entwicklungs- und Reserveflächen sowie weiteren Wachstumsansagen für Industrie und Gewerbe. Ein Weiter so wird es erst mal nicht geben. Wir werden den noch vorhandenen Wald weiterhin dringend brauchen, wenn sich in ein paar Wochen die Auswirkungen der nächsten Krise zusätzlich bemerkbar machen und wir es vor Hitze und Trockenheit weder in unseren vier Wänden noch in der großflächig versiegelten Innenstadt aushalten. Statt eines Lebkuchenherzerls (wie in der Presse berichtet) würden wir uns deshalb zum 70. Stadtjubiläum im „Stadtinfo“ die Erhaltung dieses Lieblingsorts als Dankeschön an die Bürger wünschen.

Ursula Galle

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Bürgerantragsbeschluss

Bürgerantragsbeschluss trotz Ausgangsbeschränkung?

„Wir bleiben dahoam!“

Voraussichtlich wird am kommenden Dienstag den 24.03.2020, im Haus der Kultur der zweite Bürgerantrag behandelt. Die Entscheidung den Abend im Haus der Kultur abzuhalten, weil vielleicht die Beteiligung der Bürger groß sein könnte, ist verantwortungsvoll.

Dennoch möchten wir alle bitten, falls die Veranstaltung statt finden sollte:

Bleibt lieber zuhause!

Natürlich würden wir gerne vor Ort dabei sein. Unter den gegebenen Umständen ist das für uns persönlich und auch für die vielen anderen Bürger, die sich mit Interesse an dem Abend einfinden würden, nicht zu verantworten.
Vermutlich hat die Ausgangssperre den öffentlichen Abend ohnehin aufgehoben, aber dieser ist noch im Ratssystem nachlesbar und deshalb wünschen wir uns den öffentlichen Teil, so er stattfindet, nicht zu besuchen.

Die Verantwortlichen der Stadt Waldkraiburg haben in diesen Tagen keine leichte Zeit. Zum Tagesgeschäft kommen neue Aufgaben hinzu. Es gilt zu koordinieren und auf mögliche besondere Umstände zeitnah zu reagieren.
Wir wünschen heute allen Damen und Herren des Stadtrates, sowie unserem alten und neuen Bürgermeister Herrn Pötzsch, alles erdenklich Gute und Weitblick bei den Entscheidungen.

In diesem Sinne: Die Bürgerinitiative Waldkraiburg „Stadt im Grünen“? wünscht allen Vorsicht, Empathie und Gesundheit für die kommenden Wochen oder Monate die es zu meistern gilt.

Damit wir nicht vergessen um was es geht:
Ein Waldstück für Naherholung und als Schutz vor Emissionen des Gewerbegebietes.
Sieht das nach zu viel Wald aus?
Sind die paar Meter für das Gewerbe überlebensnotwendig?

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Veräppelt oder total entspannt.

Ist es schon vorbei?

Die kürzeste Stadtratssitzung aller Zeiten fand gestern Abend statt.
Erst waren wir erstaunt, dass der Bürgerantrag so kurzfristig behandelt wurde.
Dann waren wir erstaunt dass alles so schnell abgehandelt war, es ging aber nur um die formelle Annahme.

Nach einer Gedenkminute für unseren Altbürgermeister Jochen Fischer, der sich sehr um Waldkraiburg in seinen Amtsperioden verdient gemacht hat, war es auch schon fast wieder vorüber. Sogar Herr Seutter, der Reporter des innsalzach24 hatte mit mehr Informationen gerechnet. Er kam extra aus Rosenheim um genaueres zu erfahren –> Bericht. Mit einer Besucherin hatte er sich im Anschluss unterhalten. Die Dame hatte anschließend zu ihm gesagt ….. ob sie hier veräppelt würde?

Nein, veräppelt wurde niemand und entspannt waren auch alle, auch wir.
Spannend bleibt es in jedem Fall und wir bleiben dran.

Außerdem hatten wir nach der Sitzung auch noch ein paar entspannte Gespräche.

Eine Nachricht noch am Rande: Der Saftladen wurde abgesagt!
Welch eine Enttäuschung für alle die sich auf den Abend gefreut haben. Wir auch!
Wir alle finden es sehr schade, hatten wir und doch schon darauf gefreut wie unsere Sprecherin veräppelt würde. 😉

Nachgeholt wird sicher nichts denn: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“, aber ein aktuelles Programm hat eben auch sein Verfallsdatum.

Wir hatten leider erst Karten für das Haus der Kultur.

Bleiben Sie alle gesund!


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Heiße Phase

„Es geht in die heiße Phase“! Die Zielgerade ist in Sicht.

In dieser Woche kommt viel auf uns zu.

Mit diesem Beitrag möchten wir auf die kommenden Veranstaltungen hinweisen. Niemand sollte sie verpassen.

10.03.2020, Rathaus um 18 Uhr

Es geht morgen Abend  um 18 Uhr, mit der Prüfung des Bürgerantrags und dessen Zulässigkeit, im Rathaus los. Dieser Termin ist für uns Pflicht! Hoffentlich auch für viele andere interessierte Waldkraiburger und Waldkraiburgerinnen. Der Satz den wir in den Monaten unserer Aktivitäten manchmal gehört haben: Da kann man eh nichts machen, stimmt wie wir bewiesen haben nicht. Wir sind weit gekommen mit allen die sich persönlich engagiert und mitgeholfen haben, unser Anliegen an die Stadt heran zu tragen. Es wurde bewiesen, mit Einsatz und Verantwortung für das was uns wichtig ist, kann viel bewegt werden. Hier gilt vor allem aber auch ein Dank den Damen und Herren des Stadtrates, die sich doch noch einmal die Zeit nehmen und genauestens prüfen wie unsere Bedenken aus dem Weg geräumt werden können. Zur Zufriedenheit aller!

12.3 – 14.03.2020, Haus der Kultur

Das zweite große Ereignis ist die Aufführung des „Saftladen – So ein X“. Die Vorfreude für alle welche die Veranstaltung noch nicht gesehen haben ist groß. Für die anderen war es ein spannender Abend der noch lang in Erinnerung bleiben wird. Viele Themen werden auf die Schippe genommen. Alles was aktuell ist kommt an diesen Abenden auf die Bühne. Wie nett dass auch das Thema Bürgerinitiative mit einem Sketch bedacht wurde. Wir waren sehr erstaunt, freuen uns aber umso mehr erwähnt zu werden.

15.03.2020 Wahltag

Zum Schluss das Highlight der Woche. Der Wahlsonntag! Endlich ist es so weit und jeder Bürger kann mit seiner Wahl mitbestimmen wer und wie die nächsten 6 Jahre in unserer Stadt gestaltet werden. Ein Pflichttermin für alle politisch interessierten und verantwortungsbewussten Waldkraiburger. Gehen wir zu Wahl und nehmen mit unserem „X“ die Gelegenheit wahr unsere Stimme für die jeweiligen Kandidaten abzugeben. Nicht zu wählen wäre die schlechteste Variante.

Also dann, eine spannende und wichtige Woche in die wir heute starten. Für jeden ist etwas dabei.

Auch die Bürgerinitiative ist vor Ort.



Irmy Pöschl-Moser

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Außerordentliche Stadtratssitzung am 10.03.2020, 18:00 Uhr

Bürgerantrag Nr.2

Noch einmal befasst sich der Stadtrat mit der Bürgerinitiative Waldkraiburg-„Stadt im Grünen“? und dem zweiten Bürgerantrag.

In einer Sondersitzung geht es um den zweiten Versuch: „Schützen was uns schützt“.

Die Schilcher-Linie und der Waldstreifen östlich des Waldwegs soll als ganze Fläche für die Zukunft bewahrt werden.

Wir gehen davon aus das durch die neue Formulierung und die exakte Forderung, den Mitgliedern des Stadtrates nun der Spielraum gegeben wurde, den sie im letzten Bürgerantrag bemängelt hatten. Die Bedenken der Stadtentwickler, bezüglich der Erweiterungsmöglichkeiten im Gewerbegebiet, sind unserer Meinung nach durch unser Zugeständnis aus dem Weg geräumt. Unser Kompromiss ist Naherholung und einem funktionellem Schutzpuffer zur Wohnbebauung zu kombinieren. Für eine Verringerung der bestehenden Fläche sehen wir keine zwingende Notwendigkeit. Es handelt sich um ein Gebiet mit besonderen Aufgaben, für nahe Wohngebiete und klimatische Auswirkungen, bis hinein ins Stadtinnere. Die Funktion kann durch eine geringere Bemessung, unserer Ansicht nach nicht aufrechterhalten werden.

Was wir bereits immer wieder als Argument dargelegt hatten ist nun Realität geworden. Wir berichteten im letzten Beitrag über die erschreckenden Auswirkungen der beiden letzten Stürme. Bereits am Eingang der Schilcher-Linie sieht man eine riesige Aufhäufung von Bäumen die dem Sturm zum Opfer gefallen sind. Bessern wird sich die Situation in Zukunft nicht. Das ist Fakt!

Mit Spannung und mit Erwartungen sehen wir dem Termin am Dienstag dem 10.03.2020, entgegen. Die kommende Entscheidung zeigt auch schon einen ersten Schritt in die Zukunft Waldkraiburgs.
Welche Kriterien sind dann von Bedeutung? In welchem Ausmaß spielt Umwelt, Natur und Weitblick für die neuen Generationen eine Rolle?
Wie sieht das Waldkraiburg von morgen aus?


In einigen Tagen wissen wir mehr.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung bei der Stadtratssitzung.




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Frühlingsspaziergang im nördlichen Waldkraiburger „Wald“

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Kandidaten im Gespräch

Gestern war es endlich soweit.

Die Diskussion der Bürgermeisterkandidaten 2020 im Haus der Kultur!

Auch die Bürgerinitiative Waldkraiburg – „Stadt im Grünen“?, war dabei. Mehr Klarheit und konkrete Vorstellungen wohin die Reise gehen kann, das haben wir und bestimmt viele andere interessierte Waldkraiburger mit nach Hause genommen. Eine gelungene und faire Veranstaltung durften wir miterleben. Ein großes Kompliment gleich zu Beginn an alle Mitwirkenden und Verantwortlichen, auch ein großes Kompliment an alle Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger, der Saal war voll und das Interesse groß.

Doch gleich im Anschluss müssen wir einigen Äußerungen die im Laufe des Abends gemacht wurden widersprechen. Ob aus ungenauer Recherche oder aus dem Zusammenhang gerissen, uns ist es wichtig einige Sachverhalte klarzustellen.

Herr Haimerl hat seine Aufgabe mit Bravour und Sprachgewandtheit zu 100% erfüllt. Aber auch er hat sich mit einer Aussage die gemacht wurde geirrt. Der Satz „Wir haben ja nun die Autobahn und es werden schon neue Firmen kommen wenn andere Firmen den Standort Waldkraiburg verlassen“. kam von einem Bürger der sich bei der Waldbegehung im Herbst privat zu den geplanten Vorhaben geäußert hat.

Ebenso wenig stimmt die Behauptung uns wäre es egal wenn in Waldkraiburg-Süd abgeholzt würde, solange wir unsere Schilcher-Linie erhalten können.

Wir nehmen dabei Bezug auf den Artikel auf unserer Seite vom 16.9.2019.

Allen Mitgliedern des Stadtrates lag der genaue Wortlaut des ersten Bürgerantrages vor! Die Forderung ist auch auf unserer Homepage einzusehen. Damals ging es uns grundsätzlich um den Erhalt des ganzen Restwaldbestandes in Waldkraiburg. Dieser Antrag wurde aus besagten Gründen abgelehnt, weil wir nach Sicht der Stadtverwaltung zu viel forderten.


Uns in den Mund zu legen ……besser an anderer Stelle abholzen und nicht an der Schilcherlinie zu bauen….. ist schlichtweg unwahr und kein Mitglied der Bürgerinitiative hat zu irgendeiner Zeit so eine Aussage gemacht!

Auch auf den Satz des Gesprächsführers Herrn Haimerl, das jeder gerne Windräder hätte aber nicht im nahen Umfeld, möchten wir kurz Stellung beziehen. Wäre es nicht schön wenn alles so einfach wäre und man manche Dinge auf das Naheliegendste reduzieren könnte? Aber so einfach ist es dann doch nicht! Denn immer öfter hinterfragen die Bürger Planungen und Vorhaben, die Auswirkungen für Umwelt, Natur und Lebensqualität im nahen Umfeld haben. Das hat nicht von vornherein mit Ablehnung zu tun. Vielmehr machen sich die Menschen Gedanken um die Zukunft und um die weiteren Entwicklungen in ihrem Lebensraum.

Doch es gibt viele Lichtblicke und sehr positive Aussagen bezüglich der verschiedenen Punkte, die in Zukunft für unser Vorankommen in Waldkraiburg wichtig sind. Alle Kandidaten sehen die Bürger als Dreh- und Angelpunkt für ein gutes Miteinander in unserer Stadt. Auch die Fragen bezüglich der Lebensqualität und des Umweltbewusstseins kommen auf den Tisch. An diese Stelle ein großes Danke an alle Bürgermeisterkandidaten. Sie alle wissen um die Herausforderungen und die Verantwortung die sie in den nächsten sechs Jahren tragen werden.

Wer die Diskussion verpasst hat kann sie auf Youtube in voller Länge ansehen: Der Kandidaten-Check


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Stürmisch – heiter – stürmisch: Der 10 Tage Trend für Waldkraiburg

Orkan Sabine kam aus dem Norden.

Sie hat sich auch im Waldkraiburger Waldgebiet-Nord ausgetobt und für entwurzelte Bäume gesorgt. Gleich kann man unschwer erkennen welche Auswirkungen die immer häufiger werdenden Stürme haben. Genau darauf  möchten wir seit geraumer Zeit ein Augenmerk legen! Der Klimawandel ist keine Zukunftsmusik die uns erst in einigen Jahren „beschallt“, sondern bereits in aller Ohren als mittelstarkes Rauschen angekommen ist.

Die Bilder sprechen für sich und es ist offensichtlich das Handlungsbedarf angezeigt ist.



Freundliches Frühlingswetter am Faschingssamstag.

Unter diesen Voraussetzungen fand der Umzug in Waldkraiburg statt. Wir hatten mehr Glück als das Umland. Unter all den großen bunten Prunkwägen von Vereinen und Parteien konnte man auch das Thema WALD BAD ausmachen. Fast klein und unscheinbar in der Menge, aber groß und voll ambitioniert waren die Akteure bei der Sache und ließen es sich nicht nehmen, auch im Fasching für Ihre Sache zu werben.  Enten, Badegäste und sogar ein Baum, hoffentlich nicht der letzte seiner Art, haben sich dem Treiben angeschlossen.



Sturm Yulia hat uns an diesem Wochenende auch noch überrollt.

Wie zu erwarten sieht es hinterher auch nicht besser aus als bei Sabine. Ein kreuz und quer an umgefallenen Bäumen sogar über die Waldwege hinweg. Wen wundert es? „Aber die Schilcher-Linie kann das doch locker ab“! Dass sie immer dünner wird, wem fällt das denn schon groß auf, wenn es erst wieder grün wird und das Laub an den Bäumen zu sprießen beginnt. Oder haben die Stürme „Methode“?

Schutz?



Weitere Aussichten für die Woche:

Unvorhersehbar aber voraussichtlich turbulent.

Die Präsentation der möglichen Bürgermeister im Haus der Kultur am Donnerstag dem 27.02. um 19:30 Uhr. Was erwartet uns dann? Das fragt man sich eigentlich auch immer wenn man den Wetterbericht hört, denn trotz der Prognosen muss man auf alles gefasst sein.  Die Bügerinitiative Waldkraiburg – „Stadt im Grünen“? hofft auf sonnige Aussichten.



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Neulich im Stadtrat

Grundsätzlich kann der Zuhörer einer Stadtratssitzung keine Kommentare oder Anmerkungen zum Gesagten machen, auch wenn es unter den Nägeln brennt.

Doch im Anschluss an die Stadtratssitzung vom letzten Dienstag dem 18.02.2020 sei es uns erlaubt.

Grund:

Die Äußerungen einer Stadträtin. Wenn man berücksichtigt wie emotionsgeladen diese wahrscheinlich letzte Rede war, so ist es uns wichtig die Worte zu kommentieren.

In ihrer Ansprache kam die Stadträtin unter anderem auf das Thema Bürgerbegehren und Bürgerantrag zu sprechen. Nach kurzem zuhören kam uns die Aussage bekannt vor. Erinnern wir uns an die Podiumsdiskussion vom 12.9.2019, zur Stadtentwicklung im Haus der Kultur, die im Zusammenhang mit der geplanten Bebauung an der Schilcher-Linie stattfand. Ein Einwand vom Podium „Immer diese Bürgerbegehren, man solle dem gewählten Stadtrat vollstes Vertrauen entgegen bringen“. Die Worte ähneln sich doch sehr.

Besagte Stadträtin sieht diese demokratischen Mittel als Beeinträchtigung bei der Entscheidungsfindung des Stadtrates. Ebenso kam die Aussage dass Bürger die bisher augenscheinlich nicht politisch aktiv waren, nun die Beschlüsse des Stadtrates in Frage stellen.

Feststellen möchten wir das die Stadträtin keinesfalls über Kenntnisse verfügt, um die Befähigungen und politischen Hintergründe der Beteiligten objektiv einzuschätzen. Für uns Mitglieder der Bürgerinitiative ist diese Aussage inakzeptabel.

Es ist eine neue Zeit angebrochen und die bleibt auch vor den Toren unseres Rathauses nicht stehen.
Zukünftig werden Bürger unserer Stadt für ihre Anliegen einstehen und nicht von vornherein dem Stadtrat einen Blankocheck für 6 Jahre ausstellen. Das muss respektiert und toleriert werden, auch wenn es unbequem ist.

Bürgerantrag und Bürgerbegehren sind demokratische Mittel die jeder Bürger zu jeder Zeit nutzen kann um seine Einwände, Forderungen und Bedenken zu transportieren.

Wir reagieren nun heute auf unserer Homepage auf die Äußerungen im Stadtrat. Wir möchten besagte Stadträtin auffordern das demokratische Recht der Bürgerinnen und Bürger zu respektieren und Bürgerinitiativen nicht zu diskreditieren.

Art. 12 (3) BV lautet „Die Staatsbürger haben das Recht, Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises der Gemeinden und Landkreise durch Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zu regeln.

Das sollte nicht als Hemmschuh für die interkommunale Entscheidungsfindung gesehen werden. Einige Stadträte mit denen wir in Kontakt stehen und die sich die Mühe gemacht haben die Belange der Bürgerinitiative zu verstehen, stehen uns interessiert und gesprächsbereit gegenüber.

Was verlangen wir vom Stadtrat?

Einen fairen Umgang zu üben und so gut wie möglich auf die Anliegen und Besorgnisse der Waldkraiburger zu reagieren und vor allem die demokratischen Rechte der Bürgerinnen und Bürger anzuerkennen.




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Bürgerantrag übergeben

Am Montag hat die Bürgerinitiative ihren zweiten Bürgerantrag dem Bürgermeister überreicht.
Die Neufassung formuliert einen Abstand zum Gewerbe wie er momentan vorhanden ist und dieser soll ebenso bei einer nördlichen Erweiterung des Gewerbegebietes erhalten bleiben.

Gegenüber dem ersten Bürgerantrag haben wir deutlich mehr Unterschriften gesammelt. Daraus ist ersichtlich, dass in ganz Waldkraiburg das Thema aktuell ist und Bürger aus allen Stadtteilen mitmachen. Besonders junge Familien sehen die Entwicklung in Waldkraiburg skeptisch und wünschen sich dass Umwelt und Natur mehr in den Vordergrund treten.
Wir bleiben dran und verfolgen die zukünftigen Entscheidungen der Stadt.

Im Gespräch: v.l.n.r Bürgermeister Robert Pötzsch, Harald Barthel und Marianne Gößl, Bürgerinitiative.

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