Jeder Baum der fehlt, fehlt uns als Mitkämpfer gegen den Klimawandel.

Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Inhalt des Bürgerantrages.

Wir möchten den Inhalt des Bürgerantrages für alle Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger zugänglich machen die nicht die Möglichkeit hatten sich der Unterschriftenaktion anzuschließen.

Der Inhalt des Bürgerantrages soll zeigen dass es uns alle angeht.

Der Bürgerantrag wurde am 25. September unserem Bürgermeister übergeben.

Bürgerantrag gemäß Art. 18b der Bayrischen Gemeindeordnung

Die Unterzeichner stellen an den Stadtrat der Stadt Waldkraiburg folgenden Bürgerantrag:

Die geplante Erweiterung des Industriegebiets nördlich der Daimlerstraße wird gestoppt. Das gesamte Waldgebiet nördlich der Daimlerstraße muss wegen seiner besonderen Bedeutung für den lokalen Klima-, Immissions- und Lärmschutz sowie für die Erholung der Bevölkerung erhalten bleiben.

Begründung:

Klimaschutz

Der Wald und der offene Boden sind C0² Speicher und haben somit eine wichtige Funktion um den Klimawandel entgegen zu wirken. Je älter die Waldbestände und je größer deren Artenvielfalt, desto konstanter und stabiler ist ihre Fähigkeit, CO 2 aufzunehmen. Pro Jahr speichert ein ausgewachsener Baum ca. 10 kg C0².

Luftverschmutzung

Auch für saubere Luft spielt der Wald eine wichtige Rolle. Wald filtert Staub, Gase und radioaktive Stoffe aus der Luft. Der Wald übernimmt somit gerade in Industrieräumen eine bedeutende Rolle bei der Verbesserung der Atemluft. Pro Hektar filtern unsere Wälder jährlich bis zu 50 t Ruß und Staub aus der Atmosphäre. Ein ausgewachsener Baum kann bis zu 130 kg Sauerstoff pro Jahr produzieren.

Artenvielfalt:

Der Wald bietet Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen die auch auf eine Vernetzung von Waldgebieten angewiesen sind.

Wasserschutz

Waldboden ist ein Wasserspeicher durch Flächenversiegelung steigt die Hochwassergefahr bei Starkregen.

Direkt neben dem geplanten Gewerbegebiet befindet sich ein Wasserschutzgebiet. Wasserverunreinigungen sind zu befürchten.

Hitzeschutz

Mit dem Klimawandel werden Hitzeperioden häufiger, länger und heißer. In Städten wird die Hitzebelastung besonders groß, denn die vielen versiegelten Flächen absorbieren die Sonnenstrahlung und heizen die Umgebung noch mehr auf. Dieser Hitzeinseleffekt wird durch den Wald gebannt.

Lärmschutz

Der Wald schützt die Anwohner vom Lärm durch das vorhandene Industriegebiet und der Staatsstraße von Ampfing Richtung Kraiburg welche durch die Fertigstellung der A94 noch stärker befahren wird. Die Anwohner sind durch die Daimler Straße schon extremen Straßenverkehrslärm ausgesetzt. Eine neue Straße Richtung Norden ist unzumutbar.

Wertverlust

Durch das geplante Gewerbegebiet verlieren bestehende Wohnimmobilien an Wert, da sich die Umgebung negativ verändert.

Naherholungsgebiet

Der Wald wird von vielen Bürgern zum spazieren gehen, laufen u.s.w. genutzt. Bewegung im Wald wirkt sich positiv auf die körperliche und psychische Gesundheit aus!

Die Rodung des Waldgebietes nördlich der Daimlerstraße würde die Lebensqualität der Anwohner stark beeinträchtigen und hätte umfangreiche negative Auswirkungen auf Umwelt und Klimaschutz. Eine Erweiterung des Gewerbegebiets ist nicht notwendig, da im bestehenden Industriegebiet noch Flächen zur Verfügung stehen.

Im Hinblick auf die zahlreichen Unterschriften die zum Erhalt des Waldes schon von Mai bis Juli abgegeben wurden und obengenannter Begründung beantragen wir den Wald in seiner jetzigen Fläche (Stand August 2019) zu erhalten.

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Nachlese zum Ausschuss für Stadtentwicklung.

Am gestrigen Mittwoch hat die Bürgerinitiative einen Bürgerantrag bei unserem Bürgermeister Herrn Pötzsch abgegeben.

Wir danken unserem Bürgermeister für das produktive Gespräch in einem angenehmen Rahmen.

Für einen Bürgerantrag müssen mindestens 1% der Bewohner unterschreiben, wir haben ihn, um die Richtigkeit sicherzustellen, mit über 340 Unterschriften übergeben.

Der Bürgerantrag ist ein Instrument der direkten kommunalen Demokratie. Der Stadtrat wird mit dem Bürgerantrag nochmals dazu angeregt die im Bürgerantrag formulierten Dinge aufzunehmen und darüber abzustimmen.

Die Stadt nimmt dann abschließend zu dem Bürgerantrag Stellung und informiert die Bürgerinnen und Bürger darüber.

Am gleichen Abend tagte der Ausschuss für Stadtentwicklung, der unter anderem das betroffene Waldstück behandelte. Dort wurden von den verschiedenen Fraktionen Vorschläge gemacht, wie nun an dieses Problem herangegangen werden sollte. Es ging hier in erster Linie um einen Meinungsaustausch des Stadtrates, Zuhörer waren natürlich zugelassen und das haben wir auch wahrgenommen.

Wie sich die Angelegenheit im Stadtrat nun weiterentwickelt werden wir hier gerne berichten sobald wir Kenntnis haben. Der Bürgerantrag weist nochmals auf die Dringlichkeit unseres Anliegens hin und wird im Oktober im Stadtrat behandelt.

Die Rücknahme des Bürgerantrages wurde angeregt, kann aber durch uns aufgrund des Vertrauens der Unterzeichner nicht geleistet werden.

Wir bedanken uns beim Stadtrat und den Unterzeichnern des Antrages. Der Stadtrat hat verstanden wie wichtig uns der entsprechende Abstand zur Industrie und die Schutzfunktion des Waldes sind.

Für eine bleibende Lebensqualität in Waldkraiburg!

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Ausschuss für Stadtentwicklung

Am 25.9.2019, im großen Sitzungssaal des Rathauses ab 18:00 Uhr wird auch über die Änderung des Flächennutzungsplanes der Waldfläche neben der Schilcherlinie diskutiert.

Es dürfte für viele ein interessanter Termin werden. Es stellt sich auch die Frage ob Wünsche und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger, die bei der Podiumsdiskussion zur Sprache kamen, vom Stadtrat verstanden und aufgenommen werden.

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Anmerkung zur Podiumsdiskussion

Liebe Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger,

wir waren froh und erstaunt, dass so viele Zuhörer bei der Diskussion am Donnerstag den 12. September, anwesend waren.

Eigentlich ging es in erster Linie um das Waldstück neben der Schilcherlinie. Für viele Anwohner ist es eine Grundsatzfrage ob frühere Versprechungen für die Zukunft gelten und ein Stück Naherholung für alle überlebt.

In der über dreistündigen Veranstaltung fiel es jedem Zuhörer auf, dass die Bürgerinitiative kaum Sprechzeit bekam und selbst Zwischenfragen nicht zugestanden wurden.

Dies wurde vom Publikum auch so wahr genommen.

Wir hoffen auf das Verständnis der Stadt bei der weiteren Entscheidung.

Alles ist Wechselwirkung. (Alexander von Humboldt)

Wir möchten alle die Unterschriftenlisten von uns haben bitten diese zeitnah bei uns abzugeben. Die Listen können einfach in die Postkästen der Unterstützer eingeworfen werden.

Vielen Dank für die große Hilfe.

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Vielen Dank!

Die Gründung der Bürgerinitiative Waldkraiburg: „Stadt im Grünen?“ am Samstag war für uns nicht nur anstrengend, weil vieles vorher von uns aufzuarbeiten war, sondern auch sehr befreiend als die Fragen der Zuhörer kamen. Wir waren wirklich froh als der Saal voll war, weil wir uns immer gefragt haben, vertreten wir eine allgemeine Meinung oder nur unser Hirngespinst?

Das Interesse war groß und auch die Ängste wie es mit Waldkraiburg weiter geht. Werden wir Platz für junge Familien haben oder nur noch für Bauträger die gute Geschäfte machen wollen?

Selbst ein paar Tage danach bekommen wir unglaublich positive Rückmeldungen in denen zu erkennen ist, dass sich viele Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger nicht mehr verstanden fühlen.

Danke dafür!

Wie groß soll Waldkraiburg werden und hat die einzelne Bürgerin oder der Bürger noch Platz darin?

Werden wir genug Freiraum und Luft haben wenn der letzte Baum gefallen ist?

Warum will die Stadt das Industriegebiet noch näher an die Wohnbebauung bringen und wo sind die Grenzen?

Wir hatten viele kritische Fragesteller und wir hatten Unterstützer mit denen wir nicht gerechnet hatten.

Wir wissen um das kontroverse Thema und wir hoffen auf die Firmen die Waldkraiburg groß gemacht haben. Wir hoffen darauf dass der Abstand zum Wohngebiet nicht verringert wird und Waldkraiburg lebenswert bleibt.

Wir sind eine rein private Initiative die keine Spenden sammelt.

Wir glauben dass wir ohne Natur nicht überleben können.

Ist das so absurd?

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Nur ein Wald

Wenn wir in entspannter Atmosphäre, wo wäre diese nicht entspannter als im Wald, mit Spaziergängern reden dann merkt man schnell wie dieser grüne Saum Waldkraiburgs zur inneren Zufriedenheit beiträgt.

Hier trifft man Bekannte, ein kurzer Ratsch ist immer drin, oder freut sich über die Kühle des Blätterdaches das uns vor der Sommersonne schützt. Der Alltag kann prima bei einem Spaziergang abperlen. Einfach nur schön!

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Kommen Sie zu unserer Gründungsveranstaltung!

Waldkraiburg, Taverne Korfu, Berlinerstraße 20 ab 19:00 Uhr

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Gründung unserer Initiative am Samstag den 7.9.2019.

Am Samstag den 7.9.2019 gründen wir die Bürgerinitiative Waldkraiburg – „Stadt im Grünen?“

Unterstützen Sie uns, jede Stimme zählt.

Stadt im Grünen oder im Grauen, ist die Fragestellung die uns bewegt. Die letzten Waldflächen sollen der Verdichtung und Industrie geopfert werden.

Die Gründung findet in der Taverne Korfu, Berlinerstraße 20, ab 19:00 Uhr, statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für bleibende Lebensqualität.

Ein Baum der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst (Tibetanisches Sprichwort)
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Waldkraiburg macht den Bolsonaro.

Die Unternehmerverbände UWG und CSU haben beschlossen dass Waldkraiburg ohne Wald wesentlich lebenswerter ist. Wie am Freitag in den Waldkraiburg Nachrichten zu lesen war, muss der Daimlerwald komplett weichen.

24 Stadträte sind der Meinung: Waldkraiburg braucht keine Naherholung im Stadtgebiet.

Das Waldgebiet wird aber gerne als Naherholung genutzt. Dort haben schon viele Kinder radeln gelernt oder sich über Eichkatzl gefreut. Während Firmen schon Grundstücke besitzen die unbebaut sind wollen sie noch ein paar mehr. Alles super wenn die Stadträte es genauso sehen.

Traurig!

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