Viele Konzepte, aber auch Lösungen?

Wir haben verschiedene Veranstaltungen besucht um uns die neuen Konzepte für die Zukunft Waldkraiburgs anzuhören.
Wir haben nicht nur die Wahlkampfstände der meisten Parteien besucht sondern auch die Bürgermeisterkandidaten-Diskussion in St. Erasmus.

Erst einmal einen großes Dankeschön an die Landjugend Pürten-St.Erasmus, der es wichtig war eine externe Moderatorin für die Diskussion einzuladen. Das hat nicht einmal die Stadt bei der Podiumsdiskussion der Stadtentwicklung im September und zuletzt bei der Podiumsdiskussion Waldkraiburg-West geschafft und dort wäre es wichtiger gewesen.

Wir denken, dass nicht zuletzt wegen unserer Initiative auch der Wald, der sinnstiftend für die Stadt ist, einen großen Anteil an der Diskussion hatte. Wir als Bürgerinitiative haben bewusst keine Fragen an die Kandidaten gestellt da wir ohnehin wieder Thema im Stadtrat sind.

Berechtigt war auch dass das Waldbad ein zentrales Thema ist, es geht einfach um die Dinge die Waldkraiburg ein Gesicht geben und nur allzu gerne geopfert würden.
Das Tierheim wurde angesprochen und ist wohl das traurigste aller Themen, seit Jahrzehnten gibt es keine Lösung. Das die Erschließungskosten nun von Waldkraiburg übernommen werden ist ein Lichtblick.

Allzu viel Neues hat man nicht erfahren, allerdings gab es einen interessanten Ansatz das Ausgleichsflächen auch „irgendwo“ auf der Welt geschaffen werden können….. aber da ist doch schon unser Plastikmüll! Müssen wir nun auch den Klimaschutz exportieren weil keine Fläche verbleibt?

Auch die Publikumsfragen zur Verdichtung und den vielfältigen Themen der Stadtentwicklung und vor allem zu Ortsvergrößerungen waren sehr wichtig.

Der Wahlkampf bleibt spannend und wir wollen allen nur raten nicht nur ihr Kreuz am Wahltag zu setzen, sondern auch die Menschen hinter den Kreuzen anzuhören und kennen zu lernen.


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