Ergebnisse?

Einen Monat vor dem angesagten Termin wurde in der letzten Stadtratssitzung unser Bürgerantrag behandelt.

Seit der ersten Bekanntgabe seitens der Stadt Waldkraiburg, ein neues Gebiet für die Vergrößerung des Gewerbegebietes auszuweisen, hat die Bürgerinitiative alles in ihrer Möglichkeit stehende versucht ihre Einwände und Bedenken an die Verantwortlichen der Stadtentwicklung weiterzugeben.

Doch mit diesem Abschmettern unserer Bemühungen hat niemand gerechnet. Bis zum letzten Tag wurden Gespräche mit Stadträten und politischen Fraktionen geführt um aufzuzeigen, dass mit Übergabe des Bürgerantrages der Stadt vielerlei Möglichkeiten in die Hand gegeben werden.
Wie immer wieder betont wurde liegt es nicht in unserem Interesse jegliche Entwicklung in Waldkraiburg zu stoppen. Vielmehr wollten wir zum „Umdenken und neu überdenken“ einen Anstoß geben. Der Bürgerantrag ist ein Instrument, Bedenken und Anregungen flexibel aufzugreifen. Das möchten wir an dieser Stelle klarstellen!

Herr Bürgermeister Pötzsch: „Wir kämpfen für Häuslebauer und die Industrie“ diese Aussage wurde in der Zeitung veröffentlicht. Doch auch die Mitglieder der Bürgerinitiative gingen in Gesprächen auf Herrn Pötzsch zu und setzten auf seine Möglichkeiten als Sprachrohr von Bürgern und Verwaltung.

Was haben wir erreicht? Die Stichstraße entfällt und ab dem Fußweg bleiben 20 Meter Wald in Richtung Osten stehen. Außerdem wurde festgehalten: Wir müssen mit den Bürgern reden und uns mit ihren Belangen beschäftigen.
Diese Einsicht kommt überraschend. 🙂

Nun ist es sichtlich nachvollziehbar mit welcher Enttäuschung wir in das Jahr 2020 gehen. Zwischenzeitlich entsteht in Waldkraiburg West das nächste schwer zu bewältigende Problem mit der geplanten Wohnbebauung. Damit sehen sich auch dort Anwohner konfrontiert die sich Sorgen um den Restwaldbestand machen. Keine beruhigenden Zeiten.


Im Januar wird die Bürgerinitiative Waldkraiburg „Stadt im Grünen“? ein Treffen für alle Interessierten und Unterstützer planen um die Situation neu zu bewerten.

von einer kleinen Bürgerin!
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