Anmerkung zur Podiumsdiskussion

Liebe Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger,

wir waren froh und erstaunt, dass so viele Zuhörer bei der Diskussion am Donnerstag den 12. September, anwesend waren.

Eigentlich ging es in erster Linie um das Waldstück neben der Schilcherlinie. Für viele Anwohner ist es eine Grundsatzfrage ob frühere Versprechungen für die Zukunft gelten und ein Stück Naherholung für alle überlebt.

In der über dreistündigen Veranstaltung fiel es jedem Zuhörer auf, dass die Bürgerinitiative kaum Sprechzeit bekam und selbst Zwischenfragen nicht zugestanden wurden.

Dies wurde vom Publikum auch so wahr genommen.

Wir hoffen auf das Verständnis der Stadt bei der weiteren Entscheidung.

Alles ist Wechselwirkung. (Alexander von Humboldt)

Wir möchten alle die Unterschriftenlisten von uns haben bitten diese zeitnah bei uns abzugeben. Die Listen können einfach in die Postkästen der Unterstützer eingeworfen werden.

Vielen Dank für die große Hilfe.

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Vielen Dank!

Die Gründung der Bürgerinitiative Waldkraiburg: „Stadt im Grünen?“ am Samstag war für uns nicht nur anstrengend, weil vieles vorher von uns aufzuarbeiten war, sondern auch sehr befreiend als die Fragen der Zuhörer kamen. Wir waren wirklich froh als der Saal voll war, weil wir uns immer gefragt haben, vertreten wir eine allgemeine Meinung oder nur unser Hirngespinst?

Das Interesse war groß und auch die Ängste wie es mit Waldkraiburg weiter geht. Werden wir Platz für junge Familien haben oder nur noch für Bauträger die gute Geschäfte machen wollen?

Selbst ein paar Tage danach bekommen wir unglaublich positive Rückmeldungen in denen zu erkennen ist, dass sich viele Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger nicht mehr verstanden fühlen.

Danke dafür!

Wie groß soll Waldkraiburg werden und hat die einzelne Bürgerin oder der Bürger noch Platz darin?

Werden wir genug Freiraum und Luft haben wenn der letzte Baum gefallen ist?

Warum will die Stadt das Industriegebiet noch näher an die Wohnbebauung bringen und wo sind die Grenzen?

Wir hatten viele kritische Fragesteller und wir hatten Unterstützer mit denen wir nicht gerechnet hatten.

Wir wissen um das kontroverse Thema und wir hoffen auf die Firmen die Waldkraiburg groß gemacht haben. Wir hoffen darauf dass der Abstand zum Wohngebiet nicht verringert wird und Waldkraiburg lebenswert bleibt.

Wir sind eine rein private Initiative die keine Spenden sammelt.

Wir glauben dass wir ohne Natur nicht überleben können.

Ist das so absurd?

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Nur ein Wald

Wenn wir in entspannter Atmosphäre, wo wäre diese nicht entspannter als im Wald, mit Spaziergängern reden dann merkt man schnell wie dieser grüne Saum Waldkraiburgs zur inneren Zufriedenheit beiträgt.

Hier trifft man Bekannte, ein kurzer Ratsch ist immer drin, oder freut sich über die Kühle des Blätterdaches das uns vor der Sommersonne schützt. Der Alltag kann prima bei einem Spaziergang abperlen. Einfach nur schön!

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Kommen Sie zu unserer Gründungsveranstaltung!

Waldkraiburg, Taverne Korfu, Berlinerstraße 20 ab 19:00 Uhr

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Gründung unserer Initiative am Samstag den 7.9.2019.

Am Samstag den 7.9.2019 gründen wir die Bürgerinitiative Waldkraiburg – „Stadt im Grünen?“

Unterstützen Sie uns, jede Stimme zählt.

Stadt im Grünen oder im Grauen, ist die Fragestellung die uns bewegt. Die letzten Waldflächen sollen der Verdichtung und Industrie geopfert werden.

Die Gründung findet in der Taverne Korfu, Berlinerstraße 20, ab 19:00 Uhr, statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Für bleibende Lebensqualität.

Ein Baum der fällt, macht mehr Krach als ein Wald der wächst (Tibetanisches Sprichwort)
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Waldkraiburg macht den Bolsonaro.

Die Unternehmerverbände UWG und CSU haben beschlossen dass Waldkraiburg ohne Wald wesentlich lebenswerter ist. Wie am Freitag in den Waldkraiburg Nachrichten zu lesen war, muss der Daimlerwald komplett weichen.

24 Stadträte sind der Meinung: Waldkraiburg braucht keine Naherholung im Stadtgebiet.

Das Waldgebiet wird aber gerne als Naherholung genutzt. Dort haben schon viele Kinder radeln gelernt oder sich über Eichkatzl gefreut. Während Firmen schon Grundstücke besitzen die unbebaut sind wollen sie noch ein paar mehr. Alles super wenn die Stadträte es genauso sehen.

Traurig!

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Warum gibt es eine BürgerInitiative?

Wir wollen ein kleines Naherholungsgebiet erhalten das für viele Bürger wertvoll ist. Es handelt sich um das kleine Waldstück nördlich der Daimlerstraße. Dieses trennt die Wohnbebauung vom Industriegebiet. Viele nutzen diesen Wald zum Spazierengehen, als Hundetreff, Radeln oder Walken. Naherholung vor der Haustüre.

Immer wieder betont die Stadt den Erhalt der Schilcherlinie. Das ist aber  Augenwischerei, denn der Wald daneben soll dem Gewerbegebiet einverleibt werden. Außerdem will die Stadt eine Straße bauen um den Verkehrslärm nun für jeden erlebbar zu machen. Die Daimlerstraße mit dem immer stärker und damit lauter werdenden Verkehr ist nicht genug.

Der Bürgermeister und der Stadtrat haben beschlossen, dieser Wald muss fallen, am besten bis zur Stadtgrenze.

Die neuen Bemühungen der Stadtentwicklung in Waldkraiburg stehen fest:

Grün raus, Grau rein.

Wer bei Google Maps, Waldkraiburg von oben betrachtet merkt schnell das die Stadtgrenzen eng sind und Industrie, Gewerbe und Einzelhandel sehr viel Stadtgebiet belegen. Es ist aber immer noch nicht genug.

Verdichten nennt sich das neue Thema unserer Stadträte und so will man nicht nur das letzte ungenutzte Grün verschwinden lassen, sondern auch dem Bürger erzählen dass sonst Wohlstand oder die Zukunft Waldkraiburgs auf dem Spiel stehen.

Wenn der letzte Baum umfällt, der dummerweise dachte er sei notwendig, wird man sich wundern dass es immer noch nicht genug ist.

Der ungebrochene Glaube an ein ständiges Mehr an Umsatz und Geld wird uns letztlich die gesunde Zukunft kosten. Ein Blick in alle Nachrichten zeigt dass der Abgrund näher ist als alle glauben wollen. Unsere Kommune lebt aber in einer Seifenblase fernab aller Umweltprobleme. Waldkraiburg braucht auch neuerdings kein Wasserschutzgebiet mehr weil die Industrie wichtiger ist.

Das Wasserschutzgebiet stört die Bauvorhaben und so werden Planspiele gespielt (ISEK).

Wir denken anders, eine Stadt besteht nicht nur aus Industrie und Stadträten, die munter Ansprüche anmelden, sonder auch aus Bürgern.

Kann jemand diese Eingriffe ernsthaft vor der nächsten und übernächsten Generation vertreten?  … oder geht das denken nur von einer Legislaturperiode zu nächsten.

Wird unser Lebensraum zum Luxusgut?

Es stellt stellt sich nun die Frage ob wir endlich etwas dagegen tun.

 

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